Montag, 16. September 2013

Montag, 16. September 2013

Heute war für mich mein erster Schultag hier in Lyon. Morgens um kurz vor 7 aufgestanden, mich ein wenig um die Kinder gekümmert, sonst eigentlich ganz entspannt. Die Gastmutter hat die Kinder heute zur Schule gebracht, sodass ich früh zur Schule fahren konnte, um zu sehen, wie viel Zeit ich brauche. Mal sehen, ob's morgen dann auch so gut läuft und ich rechtzeitig da bin, wenn ich vorher die beiden Kleinen zur Schule bringen muss.
Ich war gegen 08:40 an der Schule, also 20 Minuten vor Unterrichtsbeginn. Mehr als früh genug.
Ich und Franzi, ein anderes deutsches Au Pair, haben uns von Anfang an gut verstanden und haben uns auch nebeneinander gesetzt. Gegen Ende des Unterrichts wurde uns gesagt, dass wir morgen in die Gruppe 4 gehen sollen, da die mehr unserem Leistungsniveau entspräche. Wir fühlten uns tatsächlich in unserem Kurs 3 stark unterfordert, wo wir Dinge lernen, wie die Superlativbildung, die wir im Französischunterricht der 8. Klasse bereits lernten. Nun mal sehen, wie's morgen läuft.
Gegen Mittag fuhr ich wieder nach Hause. Ich wollte mir etwas zu Essen machen, doch dies war nicht ganz so einfach, wie ich dachte. Ich hab den Herd nicht an bekommen.
Also nun..

Mareike kocht!
Wie mach ich Nudeln? Nunja, bleibt mir noch die Mikrowelle. Plastikschüssel genommen, Wasser mit etwas Salz rein und das für ein paar Sekunden in die Mikrowelle. In das nun warme Wasser kommen die Nudeln, ein paar Minuten bei 600 Watt, dann nochmal, dann nochmal.. Bis die Nudeln essbar waren. Das geht! Und lange dauert's auch nicht!
Dann etwas Käse drüber, etwas Milch.. Eine Minute erhitzen.. Ja, sah gut aus, also weiter geht's. Ich hab im Kühlschrank geschmorte Paprika gefunden, die essen wir hier ständig. Dabei waren kleine Fleischstücke, keine Ahnung, was das genau war, sah aber gut aus. Also das auch noch in die Plastikschüssel, oben drauf noch'n bisschen mehr Käse und das alles eine letzte Minute in die Mikrowelle. Tadaaaaa, fertig!
MareikekochtNudeln1MareikekochtNudeln2
MareikekochtNudeln3MareikekochtNudeln4

Später war ich die Kinder abholen, nichts besonderes. Alles normaaaaaal.

Wochenende in Paris!

Hallo ihr lieben Menschen dort draußen!
Nachdem ich nun einen Monat hier in Lyon als Au Pair tätig bin, habe ich beschlossen, doch einen Blog anzulegen, um einiges festzuhalten, was ich sonst sicherlich bald verdrängt habe. Bei dem, was hier manchmal alles passiert…. Kann ich mir ja auch nicht alles merken.
Ich fang' erstmal beim letzten Wochenende an und gucke mal, ob ich es vielleicht noch hinbekomme, den vorherigen Monat davor zu quetschen. Man wird's sehen.

Freitag, der 13. September 2013
Heute Morgen habe ich die beiden Kinder der Familie wie jeden Morgen zur Schule gebracht. Nachdem ich wieder Zuhause angekommen war, habe ich angefangen meinen Koffer zu packen, da ich später mit dem Zug nach Paris fahren wollte, um meine Familie nach einem Monat wieder zu sehen.
Ich packte also meinen Koffer. Ich wusste, dass heute eigentlich ein Mechaniker oder Dachdecker kommen wollte, dem ich meinen Schlüssel geben sollte, damit er das Haus abschließen kann, wenn er seine Arbeit erledigt hat, falls ich schon los gefahren sein sollte. Dieser kam auch irgendwann, ich hab freundlicherweise die Tür auf gemacht, bin wieder nach oben, um weiter zu packen. Schließlich wollte ich los zum Bahnhof, doch der Mechaniker war verwirrenderweise nicht mehr da, ich hab keinen blassen Schimmer, wo er war, geschweige denn, wieso ich nach einer halben Stunde wieder allein war. Also hab ich mich mit meinem Schlüssel gegen 11 Uhr auf den Weg gemacht.
Was die Fahrt angeht, hab ich nicht allzu viel zu berichten - es war nun mal eine Zugfahrt über 5 Stunden, da ich nicht mit dem TGV hin gefahren bin, was nur die Hälfte der Zeit in Anspruch genommen hätte. Da der Zug eine Betriebsstörung hatte, musste ich, wie auch alle anderen Mitfahrer in Dijon Ville in einen anderen Trödelzug umsteigen. Ich dachte ja, nur die Deutsche Bahn hätte solche Probleme und hätte ständig Betriebsschäden in ihren Zügen, doch das scheint auch in Frankreich nicht anders zu sein. Dennoch kam ich pünktlich um 18:22 Uhr in Paris am Bahnhof an. Also ist's wohl doch etwas organisierter gewesen, ich hatte mit Verspätung gerechnet. :)
Meine Eltern hab ich dann im Gedränge voller Menschen relativ schnell gefunden und wir sind mit Koffern zum Hotel gegangen. Dort haben wir noch etwas gegessen, also Kartoffelsalat mit Hähnchen, schön von Aldi. Anschließend sind meine Schwester, ihr Freund und ich noch in ein Café gegangen, wo wir jeweils einen Cocktail getrunken haben. Damit endete dann auch der Freitag. Freitag der 13.
TequilaSunrise


Samstag, der 14. September 2013
Die erste Nacht in unserem Hotel haben wir erfolgreich hinter uns gebracht und heute stand eine Entdeckungstour an. Leider war das Wetter nicht so, wie man sich ein Wetter zum Spazieren gehen in Paris wünscht, aber auch mit Regen kann man leben.
Wasserfallgebaeude
So sind wir mit mehreren Metros in die und durch die Stadt gefahren, auch wenn dies nicht immer ganz so einfach war, da nicht gerade selten die Tickets vom "Durchgangsautomaten" nicht akzeptiert wurden und man unter der ersten Absperrung durch gehen musste und anschließend die von irgendwem aufgehaltene Tür schlüpfen konnte. Nach mehr oder weniger aufregenden Fahrten besichtigten wir den Eiffelturm, wenn auch nur von unten, die Champs Elysée, den Arc de Triomphe und Notre Dame.
Stadtexpression

RosenEiffelturm

Zu Mittag gegessen haben wir in einem sehr netten Lokal, wo ich mir einen Cocktail bestellt hab - schön zum Mittag, aber das musste sein. Diesen bekam ich mit einem Feuerwerksding, wie auf dem Bild zu sehen ist. Hauptsache auffällig. :D
Silvestercocktail

Mit der langen Besichtigungstour begann und endete auch der heutige Tag. Völlig müde und erschöpft schenkte jeder seinem Bett Zuneigung.

Sonntag, 15. September 2013
Kurzes und doch schönes Wochenende. Heute noch geht's wieder zurück. Für mich nach Lyon, diesmal aber mit dem TGV für nur 2 Stunden, für meine Familie 7 Stunden wieder nach Deutschland.
Panorama1
Wir haben mit der Entdeckungstour etwas weitergemacht und haben den Louvre, zumindest einen Teil davon, angesehen. Von Außen. Aber immerhin etwas. Eigentlich sind wir die ganze Zeit nur durch die Stadt geschlendert, um zu sehen, was man dann so sieht, wenn man auf der Suche nach nichts Bestimmtem ist. Ein interessant gestaltetes Gebäude stach uns sofort ins Auge. Die Musikakademie. Sehr schön.
So langsam machten wir uns dann auch auf den Weg Richtung Bahnhof, wo wir an einem Haus voller ausgestopfter Tiere vorbei kamen. Eine Giraffe, ein Koalabär, Papageien, Eisbären, Tiger, ein Löwe, ein Albino-Pfau und noch viele andere Tiere, die ich noch nie lebend gesehen habe.
Als wir am Bahnhof angekommen waren, setzten wir uns noch mehr oder weniger gemütlich hin und tranken etwas. Gemütlich war's aber eigentlich nicht, da wir nur knapp 10 Minuten Zeit hatten, da ich dann schon den Bahnsteig suchen wollte, an dem mein Zug abfährt.
Nach einer kurzen und schmerzlosen Verabschiedung von meinen Eltern, fuhr ich 2 Stunden zurück nach Lyon, diesmal mit dem TGV, vom Lyoner Bahnhof nahm ich den Bus um wieder in meiner Familie hier in Lyon anzukommen. Noch kurz etwas gegessen und ab ging's ins Bett!

Mareiki

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Aktuelle Beiträge

Es wird kälter - aber...
Ich weiß nicht mehr genau, ob's letzten Sonntag war,...
Schäfchenlovex3 - 26. Jan, 12:23
Retour à Lyon
Sonntag, 05.01.2014 Ja, heute geht es wieder weg von...
Schäfchenlovex3 - 18. Jan, 14:51
Zum dritten Advent
So, in einer Woche bin ich für die Weihnachtsferien...
Schäfchenlovex3 - 15. Dez, 18:30
Fête des lumières
Jede Woche dasselbe - zum Anfang der Woche nichts zu...
Schäfchenlovex3 - 8. Dez, 15:37
Die Adventszeit beginnt
Eigentlich ist ja jede Woche wie jede andere. Außer...
Schäfchenlovex3 - 2. Dez, 13:36

Links

Suche

 

Status

Online seit 4513 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 26. Jan, 12:23

Credits


Profil
Abmelden
Weblog abonnieren